Treffen mit der FDP Stockelsdorf

Im Trauzimmer des Herrenhauses erwarten mich an diesem Abend etwa 15 Mitglieder der FDP Stockelsdorf. Eingeladen hat mich Herr Hansen, der für die FDP im Landtag sitzt. Er scherzt, dass das Trauzimmer ja ein Raum sei, der für viele Ehepaare ein Anfang ist und damit auch ein Symbol für mich und meine Kandidatur. Da trifft es sich natürlich gut, dass ich meinen ersten öffentlichen Auftritt in Stockelsdorf ebenfalls in diesem Raum hatte…

Nach Herrn Hansens einleitenden Worten stelle ich mich vor und spreche über meine Ziele für Stockelsdorf. Insbesondere die Themen Kinderbetreuung, Ausweisung neuer Gewerbeflächen und eine Modernisierung der Verwaltung finden großen Anklang.

Gerade die mangelnde Transparenz vieler Entscheidungen sind auch in dieser Runde Thema. Außerdem werden die gestelzte Verwaltungssprache und die formalen Zwänge in den Sitzungen der Gemeindevertretung bemängelt.

Das Gespräch kommt dann auf die Frage nach einem eigenen Gymnasium für Stockelsdorf. Da das Schwartauer Mühlenberg-Gymnasium zu 60-70 % von Stockelsdorfer Schülern besucht werde, fordere man aus Schwartau, dass sich die Gemeinde Stockelsdorf an den Sanierungskosten beteiligen solle. Die Runde vertritt jedoch die Auffassung, dass Stockelsdorf durch ein eigenes Gymnasium einen deutlichen Standortvorteil hätte.

Als nächstes wichtiges Thema kommen die Feuerwehren Mori uns Stockelsdorf auf den Tisch. Herr Schlieter, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Mori, berichtet von den Problemen seiner Wehr. Seit seinem Antritt als Wehrführer sind fast 30 neue Kameradinnen und Kameraden in die Wehr eingetreten, und so ist das Feuerwehrgerätehaus an der Grundschule Ravensbusch inzwischen viel zu klein. Dort müsste zumindest angebaut werden. Wir sprechen natürlich auch über das Projekt für die Stockelsdorfer Wehr, die in den kommenden Jahren eine größere Wache bekommt.

Über ein Haus der Vereine sprechen wir ebenfalls. Herr Hintz und Herr Betsch von der Siedlergemeinschaft Siegfrid Krüger sind ebenfalls anwesend. Mit Herrn Hintz hatte ich über dieses Thema ja bereits  bei meiner Nominierung für das Bürgermeisteramt gesprochen.

Nach zwei anregenden Stunden verlasse ich die nette und aufgeweckte Runde mit vielen neuen Anregungen und Ideen für Stockelsdorf und mache mich auf den Nachhauseweg.