Treffen mit dem Vorstand vom SV Dissau

Heute Abend bin ich mit Thomas Labandt, Sabine Hoffström, Angelika Klies und Marion Heeger vom Vorstand des SV Dissau im Zagreb am Rathaus verabredet. Das Zagreb ist gut besucht, als ich um kurz vor sieben eintreffe. Die Wirtin begrüßt mich herzlich, sie kennt mich schon von meinem letzten Besuch.

Frau Hoffström kommt zuerst, und wir sprechen über meine Motivation Bürgermeisterin zu werden. Ich berichte ihr, wie ich auf Stockelsdorf gekommen bin und wie gut mir gerade diese Mischung aus urbanem Kern und ländlichem Umland gefällt.

Wir sprechen auch über die Busanbindung nach Stockelsdorf, und Frau Hoffström berichtet, dass sie die Strecke vom Lübecker Hauptbahnhof häufig zu Fuß zurück gelegt hat, weil die Taktung der Busse nicht zur Ankunft der Züge passt, und auch, um sich körperlich zu betätigen. Ich kann das gut verstehen, ich gehe ja auch so gerne zu Fuß. Und über die mangelhafte Fahrzeitenabstimmung im ÖPNV habe ich schon öfter Kritik gehört. Das ist ein Thema, das nach meiner Wahl ganz oben auf meiner „To-do-Liste“ steht.

Nachdem wir vollzählig sind und bestellt haben, sprechen wir natürlich über Dissau und den SV. Herr Labandt, Frau Klies und Frau Heeger sind schon seit Kindertagen Mitglied und haben die Hoch-Zeiten der Tennissparte erlebt. Es müssen wunderbare Tage im schönen Dissau gewesen sein. Natürlich war damals das Engagement größer und manches auch einfacher zu bewerkstelligen.

Das Dorfgemeinschaftshaus, in dem auch der SV Dissau beheimatet ist, wurde noch mit viel Eigenleistung gebaut. Ein solches Projekt könnte man heute wahrscheinlich in der Form aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr so durchführen.

Dissau hat eine relativ neue Sporthalle, die wegen der zahlreichen Aktivitäten im Dorf oft an ihre Grenzen stößt. Mehr Platz wäre natürlich schön. Wie beim ATSV merkt man das starke Wachstum der Gemeinde und beklagt die immer strengeren Reglementierungen der Verbände.

Die Arbeit des SV Dissau ist trotz aller Herausforderungen offensichtlich vorbildlich, und man merkt meinen Gesprächspartnern an, mit wie viel Freude und Engagement sie sich für Ihren Verein einsetzen. Ich freue mich über dieses ehrenamtliche Engagement, das für das Leben in der Gemeinde unverzichtbar ist.