Hundertprozentige Zustimmung bei der SPD-Mitgliederversammlung

Heute ist ein weiterer bedeutender Tag auf dem Weg ins Rathaus von Stockelsdorf. Heute entscheidet die Mitgliederversammlung der SPD Stockelsdorf über meine Bewerbung für das Amt der Bürgermeisterin.

Als mein Mann Oliver, der mich an diesem wichtigen Tag begleitet, und ich im wunderschönen Herrenhaus ankommen, werden wir schon von den ersten Teilnehmern der Versammlung erwartet und freudig begrüßt. Die Mitglieder des Ortsvereins kennen mich bereits aus einem Brief, in dem ich mich ihnen persönlich vorgestellt habe, und so ergeben sich schnell intensive Gesprächskontakte.

Auch eine ganze Reihe von Bürgerinnen und Bürgern, die nicht der SPD angehören, sind ins Herrenhaus gekommen, unter ihnen Herr Hintz vom Verband Wohneigentum sowie Herr Tretow von den Grünen.  Alle wollen mich als Bewerberin für das Amt der Bürgermeisterin kennenlernen. Und auch die Presse ist durch Frau Dankert von den Lübecker Nachrichten vertreten.

Nach Erledigung der Formalien und den einführenden Worten des Vorsitzenden Jens Andermann bin ich mit meiner Vorstellung an der Reihe. Neben der Ankündigung, dass ich im Falle meiner Wahl mit meiner Familie nach Stockelsdorf ziehen werde, begründe ich, warum ich Bürgermeisterin werden will und spreche über meine ersten Ziele im Amt der Bürgermeisterin. Es folgt kräftiger und anerkennender Applaus, der mir ein sehr gutes Gefühl gibt.

Anschließend stelle ich mich den Fragen des Publikums, die ich ausführlich beantworte. Insbesondere das Thema Kinderbetreuung und ein fehlendes Dorfgemeinschaftshaus kommen dabei zur Sprache.

Dann wird gewählt. In geheimer Abstimmung erhalte ich ein überzeugendes Ergebnis. Mit 100 % der Stimmen bestätigt die Versammlung den Vorschlag des Vorstandes, mich für die Wahl zur Bürgermeisterin von Stockelsdorf zu nominieren! Ich bin überwältigt und freue mich riesig. Applaus, Glückwünsche und Blumen signalisieren mir, wie zufrieden alle mit dem Ergebnis und ihrer Kandidatin sind. Nach diesem Ergebnis bin ich hochmotiviert und freue mich auf einen spannenden und fairen Wahlkampf.

Nach vielen weiteren Gesprächen mit den Genossinnen und Genossen und einer Runde auf das gute Ergebnis machen wir uns gegen 22 Uhr etwas erschöpft und doch glücklich und zufrieden zurück auf den Weg nach Prisdorf, wo meine Eltern unsere beiden Kinder hüten. Es ist ein schöner Tag.