Besuch beim Allgemeinen Turn- und Sportverein (ATSV) Stockelsdorf

Heute Abend besuche ich den ATSV Stockelsdorf. Um 19 Uhr bin ich mit den beiden Vorsitzenden Dirk Iden und Wilhelm Fritzen im Vereinsheim am Bäckergang 6 verabredet. Die Sportanlage ist gut besucht, aber ich finde noch einen Parkplatz und auch den beschriebenen Weg über die Seitentreppe.

Ich werde wie immer sehr freundlich und offen empfangen. Neben den beiden Vorsitzenden haben sich auch der Finanzvorstand Björn-Oliver Gierke, der erste Tennissportwart Marvin Brühl, die zweite Tennis-Jugendwartin Stefanie Königs sowie der Akidojugendwart Lasse Schult eingefunden.

Zunächst sprechen wir über meinen Bezug zu Stockelsdorf und die Sportarten, die ich bevorzuge. Zu beiden Themen gebe ich gerne Auskunft. Da alle Gesprächspartner Begeisterung für den Sport empfinden, kommen wir schnell ins Gespräch.

Herr Iden und Herr Fritzen sind stolz darauf, dass der ATSV der größte schleswig-holsteinische Sportverein ist, der ehrenamtlich verwaltet wird. Bei über 5000 Mitgliedern und den glücklicherweise immer weiter steigenden Mitgliederzahlen ist dies eine beachtliche Leistung.

Herr Brühl und Frau Königs berichten über die großartige Jugendarbeit, und freuen sich darüber, dass in den vergangenen Jahren die Tennissparte stark gewachsen ist. Die Mitgliederzahlen haben sich in den vergangenen Jahren verdreifacht.

Neben Tennis ist Handball eine große und wichtige Sparte. In beiden Bereichen sind auch höherer Spartenbeiträge zu zahlen. Beim Handball liegt das vor allem an der Höhe der Verbandsbeiträge und den hohen Kosten für die Schiedsrichter.

Neben der Tennissparte wächst vor allem der Bereich Senioren- und Rückensport sowie der Eltern-Kind-Turnbereich. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Kinder, die über das Turnen zum Sport kommen, in der Regel auch weiter im Verein bleiben. Das zeigt mir, wie wichtig die Arbeit insbesondere im Sportverein für die Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen ist.

Natürlich sprechen wir auch darüber, dass das Wachstum an Mitgliedern im ATSV zu ganz unterschiedlichen Anforderungen an Platz und Raum führt. So sprechen wir in diesem Zusammenhang natürlich über die Verlegung der Sportplätze und die weiteren Wachstumsmöglichkeiten für den Verein. In diesem Wachstum steckt viel Potential für unsere Gemeinde.

Nach zwei spannenden Stunden prall gefüllt mit neuen Informationen verlasse ich die Runde. Die hier geleistete ehrenamtliche Arbeit ist von unschätzbarem Wert für die sportliche Freizeitgestaltung in unserer Gemeinde. Gerade der Einsatz an Freizeit und Ideen der Vorstandsmitglieder verdient Respekt und die Unterstützung durch die Gemeinde. Ich freue mich auf eine zukünftige gute Zusammenarbeit.