Besuch bei Dorfvorsteher Nico Wilcken in Pohnsdorf

Um 16 Uhr bin ich mit Herrn Wilcken, dem Dorfvorsteher von Pohnsdorf verabredet. Familie Wilcken betreibt auf dem Ehlershof Schweinemast. Dieser landwirtschaftliche Betrieb ist so groß, dass man sich schon fast verlaufen kann. Nicht nur die junge Familie Wilcken wohnt hier, auch Herr Wilkens Eltern haben ihren Wohnsitz auf dem Gehöft.

Nach der freundlichen Begrüßung führt mich Herr Ehlers in sein großzügiges Büro im Haupthaus. An einem großen Besprechungstisch nehmen wir Platz, und Herr Wilcken berichtet mir vom Leben in Pohnsdorf.

Am Rande der Nordtangente gelegen hat die Dorfschaft Verkehrsprobleme. Viele Menschen nutzen die alte Dorfstraße von Pohnsdorf, um schnell aus Bad Schwartau auf die Autobahn zu kommen. Dieser „Schleichverkehr“ führt natürlich zu erhöhten Verkehrsaufkommen. Die Pohnsdorfer wünschen sich daher Tempo 30 in ihrer Dorfschaft. Das sei auf einer Landesstraße schwer durchzusetzen.

Weiter berichtet der Dorfvorsteher von dem geplanten Umspannwerk zwischen Stockelsdorf und Pohnsdorf und der Windeignungsfläche, die als Standort für Windkraftanlagen geprüft wird. Die allermeisten Pohnsdorfer würden aber durch einen solchen Windpark nicht belastet.

Positiv bewertet der Dorfvorsteher, dass Pohnsdorf zu den sieben Dorfschaften gehört, die von den schnellen Glasfaserverbindungen bis ins Haus profitieren und dadurch allen Bewohnern die Möglichkeit gegeben wird, ans Breitbandnetz angeschlossen zu werden.

Nach einer knappen Stunde verlasse ich Herrn Wilken mit dem Eindruck, dass es sich in Pohnsdorf gut leben lässt. Die Pohnsdorfer haben eine starke Dorfgemeinschaft und setzen sich für die Interessen der Dorfschaft ein. Das gesellschaftliche Leben und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt organisiert der Dorfvorstand durch einen stimmigen Reigen von Festen und Veranstaltungen.