Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Mori

Heute Abend bin ich zum Dienstabend bei der Freiwilligen Feuerwehr Mori eingeladen. Den Wehrführer Björn Schlieter habe ich bereits bei dem Treffen mit der FDP im Herrenhaus kennengelernt. Wir treffen uns um 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus am Schulweg.

Nachdem wir uns alle begrüßt haben, bekomme ich die Gelegenheit, mich vorzustellen. Neben meiner persönlichen Vorstellung benenne ich meine ersten Ziele für Stockelsdorf und meine Motivation, Bürgermeisterin zu werden. Dann stelle ich mich den Fragen der interessierten und sehr gut informierten Kameraden und Kameradinnen.

Die Diskussion reicht von feuerwehrspezifischen Themen wie neuen Fahrzeugen, insbesondere einer neuen Drehleiter und die beengte Situation für die Kameraden am Schulweg, die erfreulicherweise regen Mitgliederzuwachs haben, über Kinderbetreuung, Wohnen in Stockelsdorf, bezahlbarem Wohnraum bis zur Verkehrssituation und den Parkplatzmangel.

Ich bin von der Tiefe der Diskussion und dem offenen Austausch an Meinungen begeistert, auch zu durchaus kritischen Fragen und Themen, die das Zusammenleben in der Gemeinde und die Zusammenarbeit zwischen den Wehren betreffen. Mit so gut informierten Bürgern macht das Diskutieren Freude und bringt für beide Seiten einen Zuwachs an Erkenntnissen.

Nach gut zwei Stunden Diskussion gibt es ein gemütliches Zusammensein mit Spanferkel, Würstchen und Bratkartoffeln und die Möglichkeit die vorher angesprochenen Themen noch einmal zu vertiefen. Dabei werden auch einige lustige Geschichten aus dem Alltag der Kameradinnen und Kameraden zum besten gegeben.

Zum wiederholten Male bin ich sehr beeindruckt, was das Ehrenamt für unsere kommunale Gemeinschaft leistet. Einer der Kameraden drückte es sehr treffend aus: „Zuhause auf dem Sofa wäre es sicher einfacher und bequemer.“

Nach meiner Wahl werde ich mich nach dem Vorbild meiner Amtsvorgängerin per Pieper über die Einsätze informieren lassen und bei den schwierigen Einsätzen vor-Ort sein. Denn das Ehrenamt muss von den hauptamtlichen Kräften bestmöglich unterstützt und ihre verantwortungsvolle Aufgabe gebührend wertgeschätzt werden.