Besuch bei der Fackenburger Liedertafel

Heute Abend bin ich noch um 20:30 Uhr mit Marion Leege, der Chorleiterin der Fackenburger Liedertafel, und ihrem Chor verabredet. Die Mitglieder des Chores treffen sich dazu regelmäßig dienstags in der schönen Villa Jepsen.

Ich komme gegen Ende der Probe, um nicht zu sehr zu stören. Die Sängerinnen sind alle um Wolfgang Schwarz an seinem Flügel versammelt, und ich bin erneut beeindruckt von der Sangeskunst und der Harmonie des Chores, von dem mich schon beim Neujahrsempfang ein perfekter Hörgenuss beeindruckt hat.

Nach einem Geburtstagsständchen für eine der Sängerinnen singen die Damen noch das Schleswig-Holstein Lied zu meinen Ehren. Nach dem die offizielle Probe beendet ist, habe ich die Gelegenheit, mich den Anwesenden vorzustellen. Ich stelle mich persönlich und meine Ziele für Stockelsdorf vor, und die Damen haben dann die Gelegenheit Fragen zu stellen.

Nach einem interessanten und offenen Gedankenaustausch zu den wichtigen Themen Kinderbetreuung, Fußwegsanierung und Barrierefreiheit gehen wir zum gemütlichen Teil des Abends über. Es gibt Wasser, Wein und kleine Leckereien, und es entwickeln sich einige nette persönliche Gespräche. Gerne beantworte ich dabei auch einige Fragen zu meiner Familie und unserem Umzug nach Stockelsdorf.

Die Damen haben alle viel Freude an ihrer schönen Passion, und man merkt ihnen an, mit wie viel Engagement sie sich auf ihre Auftritte vorbereiten. Als nächstes steht ein kleines Konzert im Senioren- und Therapiezentrum Haus Eichenhof in Stockelsdorf auf dem Programm.

Als bedauerlich wird allgemein empfunden, dass es schwer ist Nachwuchs für den Chor zu finden. Gerade jüngere Sängerinnen wären sehr willkommen. Doch hätten junge Frauen wohl mit Beruf und Familie so viel um die Ohren, dass sie keine Zeit für die wirklich schönen Dinge des Lebens wie zum Beispiel den Chorgesang finden.